wahrheiten
ein lustiger Abend... eine Party mit vielen Freunden, etwa 40 Leute. Laute Musik, die besten Mojitos der Welt, ausgelassene Stimmung. Ich freue mich besonders, viele alte Freunde nach so langer Zeit wieder zu sehen. Nach einer Weile komme ich mit Patricks Freundin ins Gespräch. Die beiden haben in diesem Jahr viel durchgemacht. Er wurde mit Krebsverdacht ins Krankenhaus eingeliefert, viele ungewisse Diagnosen folgten. Erst nach knapp 4 Wochen folgte das erleichternde Ergebnis, alles war dann doch harmlos.
Doch er hatte bei dieser ganzen Geschichte einen Fehler gemacht: er hat versucht, sie vor seinem Schicksal zu beschützen. Wenn sie ihn im Krankenhaus besuchte, zum x-ten Mal, hat er sie nie wirklich an sich herangelassen, immer so gut es eben ging die Situation überspielt, aber nie hat er sie seine Hand haltend weinen lassen.
Sie hat mir das so real und so brutal beschrieben, wie es auch war.
"ihr reisst euch den Arsch für uns auf, bei jeder Gelegenheit! Seid immer da, immer eine Schulter zum anlehnen, ein offenes Ohr und ein gutes Herz. Und ihr nehmt uns jede Gelegenheit, davon etwas zurückgeben zu können! Man kann sich kaum etwas schlimmeres vorstellen!"
in diesem Moment wurde mir so einiges bewusst.
Mir wurde klar, dass ich im grunde exakt so wie er gehandelt habe. Niemanden an mich herangelassen, als es möglich und vielleicht auch nötig gewesen wäre. Sie hat mir einen Spiegel vorgehalten, ohne es zu wissen. Aber wirksam war es.
Mir war nie klar, welche Bedeutung so etwas für einen anderen Menschen hat...
Doch er hatte bei dieser ganzen Geschichte einen Fehler gemacht: er hat versucht, sie vor seinem Schicksal zu beschützen. Wenn sie ihn im Krankenhaus besuchte, zum x-ten Mal, hat er sie nie wirklich an sich herangelassen, immer so gut es eben ging die Situation überspielt, aber nie hat er sie seine Hand haltend weinen lassen.
Sie hat mir das so real und so brutal beschrieben, wie es auch war.
"ihr reisst euch den Arsch für uns auf, bei jeder Gelegenheit! Seid immer da, immer eine Schulter zum anlehnen, ein offenes Ohr und ein gutes Herz. Und ihr nehmt uns jede Gelegenheit, davon etwas zurückgeben zu können! Man kann sich kaum etwas schlimmeres vorstellen!"
in diesem Moment wurde mir so einiges bewusst.
Mir wurde klar, dass ich im grunde exakt so wie er gehandelt habe. Niemanden an mich herangelassen, als es möglich und vielleicht auch nötig gewesen wäre. Sie hat mir einen Spiegel vorgehalten, ohne es zu wissen. Aber wirksam war es.
Mir war nie klar, welche Bedeutung so etwas für einen anderen Menschen hat...
tommy1208 - 16. Nov, 18:27






